Dienstag, 21. März 2017

Wahlprogramm der Grünen: Kükenschreddern schlimm, Massentötung von Ungeborenen okay

Kein Herz für ungeborene Kinder: Katrin Göring-Eckardt. Pressetodo: L. Chaperon
Mathias von Gersdorff

Die Grünen haben ein Herz für Tiere: „Wir wollen, dass die Tiere ein besseres Leben haben: mehr Platz in den Ställen, Zugang zu frischer Luft und Tageslicht, kein Kükenschreddern, keine Amputationen und Qualzuchten, tiergerechte Fütterung und deutlich weniger Antibiotika. Wir wollen die industrielle Massentierhaltung in den nächsten 20 Jahren beenden. Das fördern wir mit einem Pakt für faire Tierhaltung, damit sich tier- und umweltgerechte Haltung auch wirtschaftlich rechnet.“

Ungeborene Kinder können über so viel Zuwendung seitens der Grünen nur träumen. Sie kommen nur indirekt im Wahlprogramm der Grünen vor: „Wir setzen uns für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen und Mädchen über ihren Körper ein. Daher verteidigen wir die Straffreiheit von Schwangerschaftsabbrüchen gegen die Angriffe von rechts. Frauen in Notlagen brauchen Unterstützung und Hilfe, keine Bevormundung und keine Strafe.“

Wer also das Leben von ungeborenen Kindern verteidigt und gegen Abtreibung protestiert, ist rechts, was im Normenkatalog der Grünen in etwa die schlimmste Todsünde darstellt.

In den beiden Zitaten ist die gesamte Absurdität der grünen Weltanschauung enthalten.

Nun, diese Erkenntnis ist nicht ganz neu, doch es lohnt sich, die Zitate genauer zu analysieren, um auch unsere Arbeit zum Schutz der ungeborenen Kinder effizienter und wirksamer zu gestalten.

1. Wenn es darum geht, das Leben von Tieren und Pflanzen zu verteidigen, sind die Grünen sehr explizit: „Wir wollen, dass die Tiere ein besseres Leben haben.“ Sie könnten sagen, sie seien für gesündere und geschmackvollere Nahrungsmittel, welche man durch artgerechtere Tierhaltung produziert. Aber nein: Ihr Eintreten ist dezidiert für das bessere Leben der Tiere, was im Grunde eine Art Recht auf Leben impliziert.

2. Um diesem Einsatz für das Leben der Tiere eindrucksvoller begründen zu können, verwenden sie Wörter mit großer emotionaler Wirkung: Kükenschreddern, Amputationen, Qualzuchten. Hier wird ein Bild leidender Tiere gezeichnet, das unter die Haut der Leser gehen soll.

3. Wenn sich die Grünen zum Thema Abtreibung äußern, gehen sie sprachlich völlig anders vor: Das ungeborene Kind und sein Leben werden nämlich gar nicht erwähnt. Ungeborene Kinder und ihr Leben haben in der Weltanschauung der Grünen offenbar überhaupt keinen Platz – ganz im Gegensatz zu den Tieren, ihrem Leben und Wohlergehen.

4. Ein scharfer Kontrast wird deutlich, wenn in jenen Absatz anstatt "Einsatz für das Tier und sein Leben" einmal das "ungeborene Kind und sein Leben" eingesetzt würde: „Wir wollen, dass allen ungeborenen Kinder die Chance gegeben wird, geboren zu werden: kein Absaugen, keine Zerstückelung, keine qualvollen Abtreibungen! Wir wollen die industrielle Massen-Abtreibung in den nächsten 20 Jahren beenden. Das fördern wir mit einem Pakt für das Leben der ungeborenen Kinder, um das Lebensrecht für die ungeborenen Kinder mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frauen zu harmonisieren.“

Den Absatz über Abtreibungen hätten die Grünen auch anders formulieren können. Der Begriff vom Selbstbestimmungsrecht der Frauen führt in die Irre, denn das ungeborene Kind im Mutterbauch wird als Beteiligter in seiner Selbstbestimmung ignoriert. Konsequenterweise müsste man daher bei der abtreibungswilligen Frau vom Bestimmungsrecht reden. Das klänge dann aber hart: „Wir setzen uns für das Bestimmungsrecht von Frauen und Mädchen über das Leben ihrer ungeborenen Kinder in ihrem Körper ein. Daher verteidigen wir die Straffreiheit von Tötungen von ungeborenen Kindern gegen die Angriffe von rechts. Frauen in Notlagen brauchen Unterstützung und Hilfe, keine Bevormundung und keine Strafe für das Töten von ungeborenen Kindern durch Abtreibung.“ Erst diese Fassung würde den Sachverhalt korrekt beschreiben.

Doch das wollen die Grünen nicht: Sie wollen die ungeborenen Kinder unsichtbar machen!

Deshalb reagieren sie wie wild, wenn Lebensrechtler in die Öffentlichkeit treten. Mit Blockaden, Gegendemonstrationen, Hasstiraden (fundamentalistische Christ*innen) wüten sie gegen Andersdenkende.

Gegenwärtig ist das Ziel Nummer 1 der Abtreibungslobby eindeutig, nämlich: Die ungeborenen Kinder unsichtbar machen!

Unsere Antwort darauf ist ganz einfach: Die ungeborenen Kinder sichtbar machen!

Und zwar auf allen Kanälen: in Postsendungen, in sozialen Netzwerken, in Straßenaktionen. Durch Sichtbarkeit wird es uns gelingen, die Herzen der Menschen für die ungeborenen Kinder zu entflammen!

Freitag, 17. März 2017

40 Tage für das Leben Frankfurt: Fällt am 18. 03 wegen Großdemo aus/Besuch aus Holland

Hugo Bos von der niederländischen Pro-Life Organisation Stirezo kam heute (17.3) zum Gebet vor der Beratungsstelle von Pro Familia
Aufgrund einer Großdemonstration der Kurden muss am 18. März 2017 die Gebetsaktion "40 Tage für das Leben" ausfallen. Es werden 20.000 Demonstranten erwartet. Unter diesen Umständen ist die Polizei nicht in der Lage, für die Sicherheit der Beter zu sorgen, zumal solche Ereignisse von linkradikalen Chaoten für ihre Attacken ausgenutzt werden.

AM SONNTAG WIRD DIE GEBETSAKTION FORTGESETZT.

Donnerstag, 16. März 2017

Gegenwärtig etliche Möglichkeiten, sich öffentlich für das Lebensrecht der Ungeborenen einzusetzen

Zurzeit gibt es mehrere Möglichkeiten, sich auf der Straße für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder einzusetzen
Mehrere Pro-Life-Straßenaktionen finden Zurzeit statt oder werden bald stattfinden: Frankfurt am Main, Münster, München.

In Frankfurt am Main finden seit dem 1. März 2017 die „40 Tage für das Leben“ vor der Beratungsstelle von Pro Familia statt. Es handelt sich um eine Gebetsaktion von 9:00 bis 15:00 Weitere Infos HIER

Am Samstag, den 18. März 2017, findet die 1000-Kreuze-Aktion in Münster (Westfalen) statt. Sie beginnt um 14:30. Weitere Infos HIER

In München gibt es am 24. März 2017 einen Protest vor der Klinik des Abtreibungsarztes Stapf. Die Aktion wird von CDL und ALFA organisiert. ZEIT: Freitag, 23.9.2016, von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr. ORT: Hans-Stützle-Str. 20 in München-Freiham

Sollte jemand auf eine weitere Straßenaktion hinweisen wollen, bitte Kommentarfunktion verwenden.

Mittwoch, 15. März 2017

40 Tage für das Leben Frankfurt: Satanisten bekennen sich zum Angriff auf die Lebensrechtler

Bekennerschreiben der Satanisten (Screenshot). Zum Vergrößern auf Bild klicken
Die Gruppe von Satanisten, die am vergangenen Freitag die Aktion „40 Tage für das Leben“ vor der Beratungsstelle von Pro Familia in Frankfurt am Main, hat inzwischen ein Bekennerschreiben im Internetveröffentlicht (Siehe Screenshot oben)

Die Überschrift lautet „Schwarze Messe gegen Abtreibungsgegner*innen“. Die Satanisten schildern die Aktion als großen Erfolg: „Mit Satansanbetung und Bier wurde eine schwarze Messe gefeiert, die Lesung in welcher die Seelen der  anwesenden Pro- Life Aktivist*innen wurden als Opfergabe dem Teufel dargebracht und die geflügelte Kinderfresserin Lilith angebetet wurde, war der Start zum düsteren Biergenuss.“

Was das Schreiben nicht erwähnt ist, dass die Polizei sehr schnell anmarschierte und das Treiben der Chaoten rasch beendete.

Im Internet geben die Satanisten große Sprüche von sich, doch gegen die Lebensrechtler rückten sie vermummt an, wie das Foto zeigt.

Die Beter und Lebensrechtler ließen sich nicht von den Chaoten und setzten ihren Gebeten an diesem und an den folgenden Tagen fort.

Möchten Sie auch an dieser wichtigen Initiative teilnehmen? Das sind die wichtigsten Informationen:

WER KANN TEILNEHMEN: Jeder kann teilnehmen, wann und wie er will
WANN: Die Aktion beginnt am 1. März 2017 (Aschermittwoch) und endet am 8. April
UHRZEITEN: von 9:00 bis 15:00
WIE LANGE: 40 Tage, also in der Fastenzeit
WO: Vor der Pro-Familia-Beratungsstelle Palmengartenstraße 14, 60325 Frankfurt am Main

U-Bahn: U6, U7, Haltestellen Westend oder Bockenheimer Warte


Vermummte Satanisten. Quelle: Linksunten.indydemia.org Lizenz:  https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/


Dienstag, 14. März 2017

Abtreibungszahl in Deutschland wohl viel höher als vermutet

Demonstration gegen Abtreibung in Berlin
Mathias von Gersdorff 

Seit Jahren meldet das statistische Bundesamt ca. 100.000 Abtreibungen jährlich. Eine horrend hohe Zahl von Menschen, die auf diese Weise umkommen.

Einige Lebensrechtler haben stets die Richtigkeit dieser Zahl bezweifelt und vermuteten eine sehr hohe Dunkelziffer. In den 1000-Kreuze Märschen trugen sie ein Banner mit der Aufschrift „1000 Abtreibungen täglich“. Das würde eine Gesamtzahl von 365.000 ergeben.

Die Abtreibungslobby schimpfte stets und bezeichnete diese Lebensrechtler als Lügner und Betrüger.

Nun hat ein bekannter Abtreibungsarzt, Christian Fiala, selbst gesagt, dass die Zahl des statistischen Bundesamtes zu niedrig sein müsse. Nach seinen Schätzungen müsste die Zahl von jährlich abgetriebenen Kindern zwischen 200.000 und 300.000 liegen, berichtet Focus-Online.

Die Begründung ist recht einleuchtend: „Die Zahlen beruhen allein auf den Angaben der Kliniken und Arztpraxen. Sie werden anonym übermittelt und sind nicht zurückzuverfolgen." So kann laut Fiala niemand kontrollieren, ob die Angaben vollständig sind. Abtreibungen korrekt zu melden, bedeute 'zusätzliche Bürokratie' und damit noch weniger Zeit für die Patientinnen. ‚Außerdem hielten viele Ärzte die Statistik für sinnlos‘“, so eine Erklärung von IDEA-Spektrum.

200.000 bis 300.000 von sinnlos getöteten Menschen ist eine unfassbare Zahl und Dokument eines kolossalen Versagens des Rechtsstaates. Während Politiker und Kirchenleute aller Couleur in der Flüchtlingskrise an die Menschlichkeit der Bürger appellieren, schweigen sie zu diesem grausamen Massaker!

Die Tatsache, dass einige Lebensrechtler nur die Zahlen des Statistischen Bundesamtes wiederholen, wird von Felizitas Küble in einer Analyse der amtlichen Statistiken kritisiert: „Je weniger Abtreibungszahlen in Deutschland „gemeldet“ werden, desto geringer erscheint das Problem, desto weniger notwendig ist eine öffentliche Debatte über diese Massenvernichtung ungeborener Kinder, umso weniger Aufmerksamkeit erfahren die Lebensrechtsgruppen für ihre Arbeit, so dass sie sich mit jenen kuriosen Pressemeldungen auch noch ins eigene Fleisch schneiden.“

Felizitas Küble (Christopheruswerk) fordert in einer Analyse über die Abtreibungsstatistik deshalb: „Daher ist es überfällig, dass Lebensrechtsvereine vom Staat die ungeschönten, die tatsächlichen Abtreibungszahlen fordern, wie es das gute Recht nicht nur dieser Gruppen ist, sondern aller Bürger, die einen Anspruch darauf haben, bei diesem buchstäblich lebens-wichtigen Thema nicht hinters Daten-Licht geführt zu werden. Wir brauchen keine Dunkelzahlen, sondern Faktenzahlen! Also Schluss mit diesen „Fake-News“!“

Die Zahl an Abtreibungen ist politisch wichtig, denn das Bundesverfassungsgericht hat Anfang der 1990er Jahre die Novelle des § 218 StGB (Abtreibungsparagraph) akzeptiert unter der Voraussetzung, dass die Zahl der Abtreibungen sinkt. Dies sollte Dank der sog. Schwangerschaftskonfliktberatung geschehen. Der Bundestag wurde von Karlsruhe angemahnt, die Abtreibungspraxis zu beobachten und gegebenenfalls Schritte zur Eindämmung der Abtreibungen einzuleiten (Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht). Weil die offizielle Abtreibungszahl über die Jahre leicht sank, meinten die Politiker, nichts unternehmen zu müssen.

Sonntag, 12. März 2017

Fotogalerie: Gebetsaktion in Arnheim/Niederlande

Wer sich an künftigen Aktionen beteiligen möchte:

Infos unter www.donumdomini.de
Mail info@donumdomini.de

Haus Nazareth, Iburgersr. 23, 49196 Bad Laer
Eine gute Planung muss sein




Die Aktion erfolgt unter strengen polizeilichen Regeln





Beten für die ungeborenen Kinder